Digitalisierung bringt mehr Jobs – aber nur mit der richtigen Weiterbildung!

Terminkalender mit Hinweissticker – Fortbildung

Digitalisierung bringt mehr Jobs – aber nur mit der richtigen Weiterbildung!

Für qualifizierte Fachkräfte wird die Digitalisierung der Arbeitswelt neue und mehr Jobs bringen. Doch die Fortbildung ihrer Mitarbeiter ist vielen Unternehmen zu teuer. Laut einer Untersuchung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung stellt der digitale Wandel Beschäftigte und Unternehmen vor große Herausforderungen.

Zum Beispiel wird von Beschäftigten große Flexibilität abverlangt, urteilt das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in einer kürzlich veröffentlichten Untersuchung. Gefördert hat die Studie zum Thema „Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit“ das Bundesforschungsministerium.

Auch die Unternehmen müssen sich nach Einschätzung des ZEW anpassen. Das Internet macht auch vor Werkshallen und Büros keinen Halt und laut einer Betriebsbefragung und einer modellbasierten Einschätzung zu den Auswirkungen der Digitalisierung scheinen bei Weitem nicht alle Betriebe ausreichend darauf vorbereitet zu sein. Firmen, die sich nicht entsprechend auf den digitalen Wandel einstellen würden, liefen Gefahr, nach und nach ins Hintertreffen zu geraten.

Mit der Digitalisierung der Wirtschaft wird es nach Einschätzung von Wissenschaftlern künftig unter dem Strich etwas mehr Jobs geben.

Nach ihren Erkenntnissen haben Technologieinvestitionen im Zusammenhang mit der Digitalisierung zwischen 2011 und 2016 die Zahl der Beschäftigten in Deutschland um etwa ein Prozent erhöht. Für den Zeitraum von 2016 bis 2021 rechnen die Forscher mit einem weiteren Zuwachs von etwa 1,8 Prozent. „Die digitalen Technologien wirken zwar arbeitssparend, sie schaffen aber bisher mehr neue Stellen, als sie ersetzen“, erläutern die Autoren der Bitkom Studie.

Die Anzahl der Arbeitsplätze ist in den vergangenen 40 Jahren in Deutschland deutlich gestiegen, das geht aus den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hervor. Einfache Jobs wie Stenotypistin, Drucker oder Poststellensachbearbeiter sind demnach zwar verschwunden. Doch neue Berufe wie 3D-Druckspezialist Web-Entwickler oder Koordinator Roboter und viele weitere kommen hinzu.

Unabhängig von der Branche ist es für fast jeden Arbeitnehmer und Arbeitgeber unabdingbar, sich mit den Neuerungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, auseinanderzusetzen.

Um sein Wissen zu vertiefen, zu erweitern, aktuell zu halten und praktisch anzuwenden bietet sich eine Vielzahl von Weiterbildungen an. Die Herausforderung von Staat und Wirtschaft jedenfalls besteht darin, die Arbeitskräfte gezielt auf die künftigen Anforderungen in den Betrieben vorzubereiten.

 

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