Die ebam im Gespräch mit Eva-Maria Mackémull (mackémull realestate)

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Die ebam im Gespräch mit Eva-Maria Mackémull (mackémull realestate)

Welche Kurse/ Themen decken Sie ab?

Ich decke den Kurs im Bereich des Immobilienfachwirts ab, die immobilienbezogene Themen beinhalten, d.h. alle Themen, außer des Themas „Personal“. Insbesondere übernehme ich das Thema Rahmenbedingungen der Immobilienwirtschaft, aufgrund meiner eigenen Ausbildung, und das Thema Unternehmenssteuerung und Kontrolle. Dies aufgrund meiner langjährigen Erfahrungen in Immobilienunternehmen und als selbständige Asset- und Investment-Managerin.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?

Ich habe Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim studiert, anschließend bei einer Bundesbehörde als Liegenschaftsverwalterin gearbeitet und in dieser Zeit vielfältige Erfahrungen mit Immobilienverwaltung, aber auch mit Projektentwicklung von Immobilien gemacht. Nach dem Ablauf meines damals befristeten Arbeitsvertrages habe ich eine Externen-Ausbildung bei der IHK München und Oberbayern zur Kauffrau der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft absolviert. Danach habe ich mich als Property-Managerin, später als Real Estate Asset-Managerin selbständig gemacht. Mittlerweile betreue ich Immobilienkunden, die als institutionelle oder private Anleger in Immobilien investieren und die Unterstützung in den Bereichen Immobiliencontrolling, Property- und Asset Management oder bei der Finanzierung von Immobilienbeständen benötigen. Zudem habe ich eine eigene Projektentwicklungsgesellschaft, die aktuell ein gewerblich genutztes Projekt im Allgäu entwickelt.

Wie sind Sie zum Referieren gekommen?

Ich habe 2001 meinen ersten Vortrag zum Thema „Immobilien-Portfolio-Analyse“ gehalten und dabei gemerkt, dass mir die Vermittlung von Fachwissen und der Bezug zur Praxis, den ich durch meine berufliche Tätigkeit mitbringe, viel Spaß macht und bei den Teilnehmern i.d.R. gut ankommt. Daher habe ich danach durch diverse Kontakte zu Weiterbildungsinstituten und zu Hochschulen dort eine Vielzahl von Themen rund um das Immobilienmanagement aufbereitet, zu Seminaren oder Unterrichtsblöcken zusammengefasst und vorgetragen. Zudem habe ich jahrelang als Lehrbeauftragte Volkswirtschaftslehre an der Fernhochschule Hamburg gelesen.

Was macht Ihnen dabei am meisten Spaß?

Die Kombination aus Theorie und Praxis, die Möglichkeit Menschen, die in die Immobilienwirtschaft einsteigen wollen auf ihrem Bildungsweg zu begleiten. Da die Immobilienwirtschaft eine sehr vielfältige und zudem „junge“ Branche ist, gibt es immer noch Entwicklungen und Veränderungen, denen auch ich mich jeden Tag stellen muss. Auch ich bin gefordert mich weiterzubilden und neue Techniken kennen- und anwenden zu lernen.

Welche Vorteile bietet die Weiterbildung zum Fachwirt im Allgemeinen?

Mit der Ausbildung zum Immobilienfachwirt hat jeder die Möglichkeit anspruchsvolle Aufgaben in der Immobilienverwaltung und im Immobilienmanagement zu übernehmen. Zudem bietet die Branche viele Aufstiegschancen, diese sind mit der Ausbildung zum Immobilienfachwirt leichter zu erklimmen, da neben dem Fachwissen auch Kommunikationsfähigkeiten trainiert werden.

Die Ausbildung zum Fachwirt verbindet alle Bereiche, die im Immobilienmanagement wichtig sind. Daher haben die Absolventen einen breiten und gleichzeitig tiefen Einblick in die einzelnen Aspekte, die mit dem Bau und der Verwaltung und Betreuung von Immobilien, egal ob Wohn- oder Gewerbeimmobilien, einhergehen.

Wenn Sie nicht arbeiten, was machen Sie dann vorzugsweise gerne?

Ich bin wohl eher ein „Workaholic“, daher wird bei mir Freizeit klein geschrieben. Wenn ich jedoch Freizeit habe, dann treffe ich mich mit Freunden irgendwo in Deutschland oder im Ausland, vor allem mit denjenigen, die ich sonst eher selten oder gar nicht mehr sehe, weil wir an unterschiedlichen Orten arbeiten. Und außerdem habe ich eine Familie, die meine Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt und die mir gleichzeitig viel Kraft für meine tägliche Arbeit gibt.

Vielen Dank!

/ Allgemein, Fachwirte, Referentenporträt

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